Dr. Gisela Steenbuck

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Der personzentrierte Ansatz  
"Die personzentrierte Haltung ist primär eine Art und Weise des Seins, die ihren Ausdruck findet in Einstellungen und Verhaltensweisen, die wachstumsförderndes Klima schaffen." (Rogers)

Der Personzentrierte Ansatz wurde in den vierziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts in den USA von dem Psychologen Carl Rogers entwickelt.
Der Begriff ist eine Übersetzung des englischen "personcentered approach". Genau übersetzt bedeutet er Personzentrierte Annäherung, Herangehensweise oder Zugang. Der Begriff "approach" soll ausdrücken, dass personzentrierte Einstellungen und Verhaltensweisen zu positiven Wirkungen in Beratung, Therapie und vielen anderen professionellen Beziehungen führen.

Zentrale Annahmen des Personzentrierten Ansatzes sind:
  • Menschen entwickeln sich aus eigener Kraft zu unabhängigen, verantwortlichen und sozialen Persönlichkeiten.
  • Menschen brauchen Bindung und Kontakt ebenso wie Freiheit und Eigenständigkeit.
  • Günstige Bedingungen für die Persönlichkeitsentwicklung bieten Beziehungen, die von Einfühlung, Akzeptanz und Echtheit geprägt sind.


Eine personzentrierte Haltung fördert die Autonomie und Selbstbestimmung der Menschen und unterstützt sie darin, sich in einer vieldeutigen und unübersichtlichen Welt zu orientieren und ein Leben mit Veränderungen und Brüchen zu bewältigen.
Besonders in pädagogischen, psychosozialen, medizinischen und politischen Arbeitsfeldern sowie in betrieblichen Zusammenhängen von Produktion und Dienstleistung ist Kontakt und Kommunikation von großer Bedeutung für die Qualität der Arbeit.

weitere Informationen zum Personzentrierten Ansatz finden Sie unter: www.gwg-ev.org

Veröffentlichung zum download (pdf):
Zur Aktualität Personzentrierter Begleitung und Beratung